Warum Yoga?


Glück ist nicht nur das Ergebnis von Zufall - Glück ist vielmehr in einem gewissen Maße machbar! Um Zufriedenheit und Gelassenheit können Sie sich bemühen...

Soll dieses Bemühen erfolgreich sein, braucht es allerdings einen langen Atem, Beständigkeit und nicht zuletzt Methode. 

Yoga entwickelte dafür nachvollziehbare Konzepte und ein vielfältiges Angebot handfester und gut erprobter Vorschläge. Bei diesen Vorschlägen geht es um überraschend einfache Dinge, wie Körperbewegungen und Atem, um Anregen und Entspannen. Das besondere am System des Yoga ist die gelungene Verbindung dieser 3 Ebenen unserer menschlichen Existenz im Üben (Körper, Geist/ Seele und Atem).

 

Die Körperübungen des Yoga versprechen Beweglichkeit, Leichtigkeit, Ausgeglichenheit, Entspannung und Gelassenheit. Aber auch Kraft und Ausdauer. Yoga ist ein Weg zu Gesundheit und Harmonie, denn der Yoga nimmt die Tatsache ernst, dass Gesundheit eine wichtige Grundlage für ein zufriedenes Leben ist, dass eine gute Gesundheit es leichter macht, Ziele zu erreichen, die man sich gesetzt hat.

 

Asanapraxis ist ein geschicktes und wohl bedachtes Ausnutzen und Fördern unserer körperlichen Möglichkeiten.

 

Yoga gegen Stress:

Stress fühlt sich nicht nur unangenehm an, Stress kann auch krank machen. In vielen Untersuchungen wurde nachgewiesen, wie Stress unsere Abwehr schwächt und das angemessene Funktionieren von Kreislauf, Blutdruckregulation, Muskeltonus, Schlafrhythmus und anderer Körperfunktionen stört. Wenn Yogapraxis der Entstehung von Stress entgegenwirken kann und seine negativen Auswirkungen auf unser System mindert, dann geschieht das unter anderem dadurch, dass

  • Yogapraxis aufmerksamer macht gegenüber den eigenen inneren Befindlichkeiten. Man kann frühzeitiger auf sich anbahnende Unruhe, steigende Spannung, beängstigende Gefühle, körperliche Missempfindungen reagieren, da wir sie besser wahrnehmen können.
  • Yoga hilft, mehr bei sich zu bleiben. Ein gesunder innerer Abstand gegenüber gegebenen Anforderungen des Alltags lassen uns angemessen reagieren.
  • im Üben von Yoga durch Stress entstandene Ungleichgewichte abgebaut werden können. So werden Körper und Geist für die Belastungen des Alltags gestärkt.

Yoga und unser Rücken:

In den Körper- und Atemübungen des Yoga spielt die Wirbelsäule eine ganz zentrale Rolle. Viele Menschen sitzen zu viel auf schlechten Stühlen und bewegen sich insgesamt zu wenig und zu einseitig. Ihre Rückenmuskulatur wird so dauernd falsch belastet und bleibt unterfordert. Häufige Folge davon sind ernsthafte chronische Rückenprobleme. Yogapraxis kann hierbei die Beweglichkeit und das gesunde Zusammenspiel unseres Bewegungsapparates verbessern, d. h. von Rücken, Armen und Beinen, Gelenken und Muskeln, Sehnen und Bändern. All das, was unserer Wirbelsäule Lebendigkeit, Beweglichkeit, Stabilität und der Muskulatur Kraft gibt, soll durch Körperübungen des Yoga auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Aufrechter Gang, Beweglichkeit, Stabilität, Belastbarkeit und ein freier Atem sind somit wesentliche Ziele jeder Asanapraxis.

 

Spannungen reduzieren:

Asanapraxis, Meditation und Atemübungen sollen uns wieder Ent-spannen. Die Spannungen, Fehl- und Überbelastungen in unserem Körper sind sehr oft einhergehend mit Schmerzen im Körper. Jeder mit chronischen Rückenschmerzen kann ein Lied davon singen. Gute Qualität im Üben von Yogahaltungen ist daher entscheidend für ihre positive Wirkung auf Körper und Geist. Koordinierte Bewegung, tiefer und gleichmäßiger Atem, hohe Achtsamkeit und ein angemessener Umgang mit den Möglichkeiten und Grenzen unseres Körpers sind Ausdruck einer guten Übungsqualität und verhelfen uns zu einem entspannten Körpergefühl.

 

Impulse sezten:

Das besondere beim Yoga ist, dass wir wieder Achtsamkeit unserem Körper gegenüber entwickeln. Durch diese Achtsamkeit wird es uns möglich, nach und nach auf sanfte Weise zu erfahren und zu erkunden, was unserem Körper gerade gut tut und was möglich ist. Es zeigt uns aber auch sehr deutlich, wo unsere Grenzen sind und wo wir Blockierungen haben. Fast nebenbei verändert jede Übung den Körper schon in dem Moment, in dem sie uns Auskunft über ihn gibt. Wir spüren hier und da eine Steifheit, eine Sperre und haben sie dabei schon ein wenig in Bewegung gebracht. Und fällt uns in einer Übung eine bestimmte Schwäche auf, so ist damit schon der erste Schritt getan, diese zu überwinden.